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 Rust in Peace

Kadett E Stufenheck – ein mustergültiger Steilpass zum Aufbau, besser gesagt zum Abbau zur Ratte

„Teueres Tuning kann jeder“ meint Sten Schüler. „Die Kunst ist es, so wenig Geld wie möglich in ein Auto zu stecken und trotzdem dabei aufzufallen“. Der Sinn des Kadetts lag zunächst nur darin, das Gepäck der Clubmit-glieder zu transportieren, weil deren Kofferräume wegen exklusiver Ausbauten dafür nicht geeignet sind. Nach der brutalen Tieferlegung mit 80/60er B&G Federn und nachgepressten Federbeinen hatte die Limousine als Transporter mehr oder weniger ausgespielt. Ratstyle war angesagt.

Die Autos von „Silentium Style“ sind bekannt für feinste Performance mit hochwertigsten Infotainment-Anlagen. Stens Silentium-Ratte hingegen sorgt im Tross exklusiver Opels ebenfalls für Aufsehen, und Widersprüche zugleich. Was bei Tuningtreffen in Sachsen längst zur Normalität gehört, erregt in Bayern die Gemüter hartgesottener Opel-Fans.

 Beim Opeltreffen im oberpfälzischen Vilseck (2006) hatte sich Sten einiges anhören müssen, weil man wenig Verständnis für derartige Scherze zeigte. Dabei wurde der dem Schrottplatz geweihte und für 100 Euro abgekaufte Kadett vor dem Shredder gerettet. „Er sah noch viel zu gut aus“, erinnert sich Sten, schliff die Kotflügelkanten an, entfernte die schützenden Innenkotflügel und setzte die Karosse Wind und Wetter aus. Selbst den beiden Außenspiegeln hatte das letzte Stündlein geschlagen, weil ein vorne auf dem linken Kotflügel angebrachter, artgerechter Uralt-Spiegel eines Trabant für Rückblick sorgen musste.

Den in Ruhe gerosteten Dachgepäckträger bestückte er mit selbst zugesägten Holzleisten. Die Dachlast in Form Benzinkanister und Ölfässer findet man in jeder Schrotthalde, ja sogar der originale Endtopf des Kadetts klappert auf dem Dach herum. Dessen Funktion war nämlich unnötig geworden, weil die Ratte eine echte „Sidepipe“ besitzt. Hinter dem Mittelschalldämpfer führt ein Rohr zur Fahrerseite hin und endet seitlich unterhalb des Schwellers in Form eines Edelstahl-Endstücks.

Billigtuning mit verchromten US Alloys – wie passt denn das zusammen? Die 7,5x18 Zoll Felgen sind eine Leihgabe eines Kumpels, der für die Räder keine mehr Verwendung fand und sie eigentlich zum Kauf anbot. Und an welchem Auto könnten verchromte „Las Vegas“ besser auffallen als an einer verrosteten Ratte? Sonst alles im grünen Bereich? Die Opel hinterlässt seine Spur auf öffentlichen Straßen mit 5-Tageskennzeichen oder 06er Nummer. Nicht immer, aber immer verrosteter

das ist was für die harten Mädels - auf sonem Gestühl poppen gibt ein schönes Muster aufm Hintern

ansonsten Serie im Cockpit

18 Zoll US Alloys Las Vegas mit Sternla-Filter fotogafiert - die Radläufe wurden absichtlich angeknabbert

Opel Kadett E Stufe Baujahr 1990:

KAROSSERIE:
Radläufe und Seitenteile gezogen, Innenradläufe entfernt, Rückspiegel Trabant, Eigenbau Dachgepäckträger, Karodesign
MOTOR:
1,6 Liter (C16NZ), 75 PS, polierter Ventildeckel und Zündkerzenabdeckung, verchromter Öldeckel, Endschalldämpfer entfernt, Sidepipe links mit 63mm Edelstahlendrohr
FAHRWERK:
B&G Federn (80,60), vordere Federbeine gepresst, Tieferlegung an VA ca. 10cm, gekürzte Koni Dämpfer (gelb), US Alloys Las Vegas 7,5x18 Zoll ET40 mit 215/35R18 Yokohama Parada
INTERIEUR/MUSIK:
Sitze komplett abgezogen, Musik unnötig
DANKE AN:
Silentium Mannschaft, Dirk, Henry, Frank, Herbert, Frank Fritz, Jan, Matze, Roger, Autohaus Lässig Gelenau

tuningcars.de-entry 12-07-08

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Kadett E Stufenheck – ein mustergültiger Steilpass zum Aufbau, besser gesagt zum Abbau zur Ratte
 
 
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