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  AUTOTUNING
Die Geschichte der AUTOTUNING 1991 bis 2009
aus der Sicht des Leserautojaegers
AT 11/1991

Die AUTOTUNING wird im Frühjahr 1991 als Schwestermagazin der Auto Test & Tuning von Jürgen Jablonski und seiner der damaligen Auto Media Verlagsgesellschaft m.b.H. in Hilpoltstein positioniert. Zunächst 48 Seiten stark und in Übergrösse 30,5x23cm gedruckt, im Handel für 2 DM erhältlich und mit einer laut Impressum aufgelegten Stückzahl von 246.320 Exemplaren (IVW-geprüft), wird eine Zielgruppe rund um das Tuninggewerbe angesprochen. Vorliegende AT 11/91 präsentiert eine bunte Mischung verschiedenster Tuner-Autos, vom Peugeot 205 EVO bis zum Testarossa Cabrio und De Tomaso. Einfaches Kasten-Layout mit einem gut lesbaren Blocksatz, flüchtige und knappe Beschreibungen hinterlassen jedoch viele unausgefüllte Lücken. Das Textwerk ist erschreckend kurz und vor allem simpel nach dem Motto gestrickt: „Doch was wäre das alles ohne tolle Räder!" Es werden ausschliesslich Tuner-Autos ohne Datenkasten und Bildunterschriften präsentiert. Dafür gibt es ein wirklich gelungenes Mittelposter und sogar eine Clubecke mit zwei Präsentationen.

AT 8/1995

Vier Jahre später hatte sich der Preis mehr als verdoppelt. Vorliegende AT 8/95 kostete bereits 4,50 DM, dafür bietet sie nun 68 Seiten in Standardgröße mit Hochglanzcover. Die Auto Media Verlagsgruppe (AMV) war inzwischen zur GmbH geworden und hatte ihren Sitz in die Innenstadt von Nürnberg verlegt. Im Impressum tauchen heute noch bekannte Namen auf. Im Redaktionsteam arbeitet Olaf Schilling (heute Chefredakteur) und unter Fotografen findet man Oliver Gerung (heute Verlagsleiter). Die Auflagezahlen werden nicht mehr veröffentlicht. Unter dem damaligen Chefredakteur Jochen Übler (heute Sport Auto) und der Layout-Chefin Heidi Götzl präsentiert sich die Gestaltung wohlgefälliger und gereifter. Eine News-Doppelseite fungiert als „Anreißer", Kästen mit Preise und Anschriften, teilweise freigestellte Autos lassen die AUTOTUNING professioneller erscheinen. In der einseitigen Clubecke des sonst nur Tuner-bezogenen Magazins erscheint ein Artikel des 10ten Celica Treffens im Ruhrpott, der von der Celi News, dem Magazin der deutschsprachigen Celica Fans übernommen wurde.

AT 9/1996

Die Mannschaft der AUTOTUNING hat schwere Zeiten hinter sich. Nach dem Zusammenbruch der Jablonski-Regentschaft rappelte man sich langsam aber sicher wieder hoch. Der frisch gegründete „Neuer Auto Verlag", kurz NAV, findet in Schwabach ein neues Domizil. Die Position des Chefredakteurs leitet nach wie vor Jochen Übler, in der Redaktion arbeiten unter anderem Guido Naumann und Ralf Kund (Das Neue Automobil). Die Seitenzahl beträgt wie gehabt 68, der Preis der AT steigt auf 5 Mark. Die News werden auf 3 Seiten erweitert und das Layout zeigt sich nochmals modernisiert. Nach wie vor fällt auf, dass fast alle Anzeigen auf den hinteren Seiten positioniert werden. Neben den Tuner-Autos präsentiert man die ersten Leser-Autos, allerdings rekrutieren sich die Geschichten aus zugesandten Fotos nicht allzu hoher Qualität. Auch die relativ kurzen Texte werden aus dazugelieferten Datenbeschreibungen gebastelt. Zum ersten Mal taucht der Name Michael Kolb unter einem Artikel auf, nämlich zum 25-ten Geburtstag des Toyota Celica

AT 9/1997

Das Layout der AUTOTUNING unterliegt ständigen Änderungen. Nach wie vor stehen Preis und Seitenanzahl im Verhältnis von 5:68. Linksbündiger „Flattersatz" löst bisher verwendeten Blocksatz ab. Der Untertitel „schöner schneller exklusiver" wird zur Abwechslung von roten Pünktchen ersetzt. Wichtiger ist jedoch, dass das „Leserauto" immer mehr an Wert gewinnt. Auch die Seiten für einzelne Berichte verlassen übliches 2-Seiten-Schema. VW und Audi hält im Durchschnitt einen 40%igen Anteil am Volumen der AT. In Sachen „Leserautos" schreibt sich Guido Naumann in den Vordergrund, während Jochen Übler die Tuner mit PR-Artikeln bei Laune hält. Das Layout wird in Zusammenarbeit mit Dieter Reimann gestaltet. Neben einem einseitigen Artikel des internationalen Celica Treffens am Waginger See liefert Michael Kolb seinen ersten bezahlten Artikel ab, einen Toyota Paseo Cabrio des Autohaus Engel. Neben den beiden Zweitverwertungs-Magazinen BMW & Mercedes Spezial und VW Audi Special wird unter dem Namen Opel Club & Trend das ehemalige Opel Power Magazin neu lanciert. Im Laufe der nächsten Jahre werden Artikel aus der Trend in die AUTOTUNING übernommen, während bei den  beiden anderenSchwestermagazinen der umgekehrte Weg erfolgt.

AT 10/1998

Personelle Veränderung geht mit einem erneuten „Relaunch" Hand in Hand. Jochen Übler verlässt den mittlerweile in „Auto Test & Tuning Verlag" umbenannten Verlag Richtung Stuttgart und schließt sich der Sport Auto an. Unter den Fittichen von Olaf Schilling übernimmt Guido Naumann den Posten des stellvertretenden Chefredakteurs und leitete das redaktionelle Tagesgeschäft der AUTOTUNING. Michael Kolb wird als fester Freier „Leserautojäger" engagiert und liefert im Schnitt vier Fahrzeuge pro Ausgabe ab. Ein Neuer stellt sich vor. Dietrich Erben wird in die Mannschaft integriert und debütiert mit ersten PR-Artikeln und einem Leser-Polo. Das Preis-Leistungsverhältnis von 5 DM :84 Seiten verbessert sich zu Gunsten des Lesers. Die Leserautoartikel werden übersichtlicher gestaltet und im „Facts" bezeichneten Kasten werden die Daten der Autos in komprimierter Form niedergelegt. Ab sofort gibt es eine Vorschau auf Leserautos der folgenden Ausgabe. Das Verhältnis VW/Audi gegen den Rest der Welt liegt mittlerweile bei fast 50 Prozent. Das Mittelseitenposter stammt von den bekannten Cartoon Cars.

AT 11/1999

Die AUTOTUNING marschiert konstant ihren Weg nach oben. Der 1999 zum ersten Mal eingeführte Lesercup, heute unter Pirelli Tuning Award bekannt, verzeichnet erste Erfolge. Die Ausgabe 11/99 erscheint sogar im Verhältnis von 5 DM:116 Seiten und ist die stärkste AUTOTUNING bisher. Im Mittelteil wird die mit „Auto Test & Tuning" und „Das Neue Automobil" gemeinsame 32ig-seitige Motorbörse installiert. Neu eingeführt werden Bildunterschriften. Das Verhältnis VW/Audi gegen den Rest beträgt nun über 50 Prozent und ist der Garant für Erfolg auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt. Dennoch bleibt Raum für Exoten aller Art, Honda, Toyota und Mitsubishi sind das Salz in der Suppe. „Never change a winning team". Personell bleibt alles beim Alten. Nur in Sachen Schwesterzeitschriften gibt es eine Nachricht zu vermelden. Auf Grund des auf dem Zeitschriftenmarkt gestiegenen Wettbewerbs (WOB neu, SPEED monatlich) und zur Bündelung der Kräfte wird das im 2-monatigen Turnus erscheinende VW & Audi Spezial nach der Ausgabe 2/99 vom Markt genommen

AT 8/2000

Tiefgreifende Veränderungen geschehen im Jahr 2000. Das Schwestermagazin „Auto Test & Tuning" mutiert zur Vmaxx, gleichzeitig ergeben sich personelle Änderungen im Verlag. Bella B., Inspektor E. und Praktikant (später Azubi) Sven Alisch erweitern das Team. Bella lanciert die AUTOTUNING im Internet und erhält im Heft eine eigene Kolumne. Der ex-AT&T Inspektor E. steigt ab sofort für die Autotuning in das Nachtleben der Szene und Sven Alisch wird in die Aufgaben des „Vmaxx-Umsteigers" Didi Erben eingewiesen. Das Preis-Seiten Verhältnis wird dem Markt angeglichen und lautet nun 5,90 DM:116 Seiten. Optisch zeigt sich das Magazin in neuem Gewand, denn ihre holde Weiblichkeit (D&W Mädels) wird zum Aufreißer der Titelseite und in einigen Artikeln. Die News verteilen sich auf 2x3 neu gestalteten Seiten, natürlich mit weiblicher Untermalung. Autotreffen und Termine werden markanter platziert und auf 4 Seiten erweitert. Der Einsatzbefehl für die Front lautet: „Bilder von Autos mit Models", was ich mir nicht zweimal sagen lasse ..:-))

AT 8/2001

Seit Januar 2001 gehört die Autotuning zum AS Autoverlag GmbH mit Sitz in Hamburg - operativ in Schwabach. Herausgeber ist Peter Felske, Chefredakteur der Autobild . Auf Mannschaftsaufstellung und optische Gestaltung des Magazins hat dies in den ersten Monaten zunächst keine durchgreifende Auswirkung. Die Produktion läuft nachwievor in Schwabach. Ab Ausgabe April werden die D&W Models von city graphix Models abgelöst, doch das Erscheinen von Leserautos mit weiblicher Staffage nimmt zusehends ab. Ab der August Ausgabe werden die Texte kürzer und im Gegenzug mehr Autos mit mehr Bildern platziert. Nach kurzem Intermezzo mit Titelautos jenseits des „mainstreams" übernimmt wieder der Golf die Aufreißerrolle. Es ist unbestreitbar und es wird immer wieder aufs Neue bewiesen, dass bei markenoffenen Magazinen nur vier Autos als Garant für Erfolg stehen: VW Golf I oder VW Golf II oder VW Golf III oder VW Golf IV. Hätte ich eine Autobiografie über meine bis dato vierjährige Tätigkeit bei diesem Magazin schreiben, müsste der Titel lauten: „Mein Leben als Leserautojäger oder wie ich lernte den Golf zu lieben!"

AT 1/2002
Die AUTOTUNING fusioniert mit der ziemlich erfolglosen Vmaxx! Am 2. Januar 2002 erscheint die AUTOTUNING in frischem Layout: Übersichtlichere Themengestaltung, noch mehr Leserautos, Tuning-Test und Specials. Mit dieser Ausgabe soll ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der AUTOTUNING gesetzt werden. Die Titelseite steht im Zeichen des Rechtecks mit mehreren kleinen Aufmacherbilder. Die Bildunterschriften stehen in einem Block, so wie man es von der Auto Bild her kennt. Allerdings wird in den folgenden Ausgaben weiterhin mit dem Layout - teils recht unglücklich - herumexperimentiert. Die Fakten: 124 Seiten, 3 €. Mitte 2002 wird das Schwestermagazin BMW & Mercedes Spezial eingestellt. Sehr zur Freude des Wettbewerbs, wie sich herausstellte. Im Herbst erscheint die BMW Scene (MI Herten), die innerhalb kürzester Zeit die Herzen der BMW Fahrer erobert. Die BMWler wollen ihre Fahrzeuge am liebsten in der Scene sehen. Die AUTOTUNING verliert diesbezüglich an Boden.
AT 9/2003

Die Tuningszene befindet sich im Wandel irgendwo zwischen „the fast & the furious“ und dem brandneuen MTV US-Import „pimp my ride“. Die ersten „Girlanden“ (= gebrushte Tribals) und die als letzter Schrei propagierten „Twotones“ (= Zweifarb-Lackierungen wie bei Vorkriegsfahrzeugen und anschließend in den 50ern) tauchen auf. Allerdings stehen bei der Auswahl des Pirelli Tuning Award 2003 fast ausschließlich einfarbige Autos zur Auswahl. Die Spezialisten am PC gehen einen Schritt weiter. Egal ob man es Fakes, Chops oder „virtuelles Tuning“ nennt, eine neue PC-orientierte Szene bereichert die AUTOTUNING, die zum Lieblingsmagazin der „virtuellen Tuner“ wird. Leider werden meine Youngtimer Geschichten aus der AT hinausbugsiert, weil das Auge des jungen Lesers keine alten Kisten (Commo, Capri & Celica) im originalnahen Zustand sehen will. Am Layout der AUTOTUNING wird nachwievor gebastelt. Auf einigen Titelseiten taucht sogar der rote Kopfbalken wieder auf! Das Motto lautete jetzt „Leben für Leistung“. Die nach wie vor 124-seitige AUTOTUNING kostet jetzt 3,50 €. Die für das Jahr 2003 stellvertretende Ausgabe 3 beinhaltet 12 Leserautos und 5 Testberichte

AT 12/2004

Schwupp, der Balken über dem AUTOTUNING-Titel ist wieder weg. Wahrscheinlich hält die AUTOTUNING den Weltrekord in Sachen "Relauncherei pro Ausgabe". Langsam aber sicher übernehmen ausländische Tuningcars die Macht, deren Hauptsache darin besteht, bis zum Abwinken mit GFK zugebaut und bis Ultimo bunt lackiert zu sein. Als neue Zielgruppe werden ganz junge Leser im Micky-Maus Alter anvisiert. Die wie Kanarienvögel aussehenden Titelautos kommen aus Belgien, Spanien, Frankreich und USA. Ich ziehe die Konsequenz, nutze meinen Standortvorteil und klinke mich in Tschechien ein. Die letzte Ausgabe 2004 steht für ein rasantes Jahr, in den NOS, viele Pferdestärken und bunte Wahnsinns-Lackierungen den Ton angeben. „Normale“ Germanische Tuningautos  werden im Viererpack auf eine Doppelseite gepresst (S104/105). Zu unspektakulär ist das meiste aus deutschen Schrauberhütten. Aussehen und Inhalt bestimmt der Käufer am Kiosk und der will die Autos so bunt wie eine Packung Smarties. Die AUTOTUNING veranstaltet in Zusammenarbeit mit Tuningcars.de den ersten Fake-Wettbewerb. Aufgabe ist es, am PC einen Opel Vectra C in Form zu bringen.

AT 6/2005

Das Jahr 2005 ist der absolute Tuning-Hype im Zeitschriftenhandel. Der Delius Klasing Verlag (VW Speed, Gute Fahrt) hatte sich bereits die „TUNING“ geschnappt. Der Heinrich Bauer Verlag lanciert,die „Power Tuning“. Die Motor Presse Stuttgart schluckt den Autoszene Verlag (VW WOB, Autoszene, Sound off) und in Herten (VMW) baut man Schlag für Schlag die Markenscene aus. Flügeltüren, Luftfahrwerke, Custom Lackierungen und Car Hifi der Spitzenklasse definieren die Top-Klasse der Tuningcars. „Pimp my ride“, der Wahnsinns-Erfolg des ehemaligen Musik-Clip Senders MTV avanciert mit kurzweiligen Showumbauten zum hyper-Vorbild in der Szene. Auch bei der AUTOTUNING herrscht Hochstimmung. Sonderhefte wie Tuningfake, Tour de France, Samurai und der umfunktionierte Tuningkatalog werden zusätzlich zur AUTOTUNING veröffentlicht. Autos ohne Flügel, Luftfahrwerk, Sonderlackierung und einem Innenraum mit super HiFi-Ausbau brauchen erst gar nicht mehr zum Fotoshooting antreten. Und wenn, dann verschwinden die Dias meist in den Niederungen des Archivs. "Wir wollen nur spektakuläre Fahrzeuge", erschallt der Ruf an den Leserautojaeger!

AT 6/2006

Der Hype fordert im Jahre Zwei-Null-Null-Sechs seine ersten Opfer. Die Verkaufszahlen sind rückläufig. Im Prinzip ist jedes in einer Tuningzeitung vorgestellte Auto längst auf irgendeiner Internetseite zu bewundern. Digitalcamera rulez! Deutsche Autos als Titelgeschichte? Selten! Und wenn, dann als schnell gebautes TV-Schrauberobjekt (Dschungel-Audi April 06), das gleichzeitig in vielen Magazinen veröffentlicht wird. Dennoch, die deutsche Szene zeigt sich gut aufgestell. Beim Pirelli Tuning Award 2006, co-organisiert von AUTOTUNING und WOB, wird bewiesen, dass einheimische Tuningcars keinen Vergleich zu scheuen brauchen. Unbeantwortet bleibt für mich die Frage, inwieweit Tschechiens Tuningcup-Gewinner (Audi TT Robert Žák) die Pirelli Top 20 hätte aufmischen können. Apropos Top 20. Virtuelles Tuning findet seinen Höhepunkt im Wettbewerb Top 20 Chops 2006, wobei der Gewinner den gleichen Namen trägt wie 2005. Ende des Jahres hängen einige Flügel nach unten, vor allem in der bajuwarischen Metropole. Die WOB & Co. gehen dem Ende zu

AT 12/2006
Im Dezember 2006 steigt die dickste AUTOTUNING aller Zeiten mit 188 Seiten für nach wie vor 3,50.- Euronen. Das bisher als eigene Ausgabe erschienene AUTOTUNING Sonderheft mit dem Zubehörkatalog (hieß bis 2000 AUTOTUNING Zubehör Katalog) wird mit der normalen AUTOTUNING zusammengelegt. Doch der Hammer fällt Anfang Dezember. Während die AUTOTUNING-Führungsriege die Essen Motorshow zu Gesprächen über Veranstaltungen und sonstigen Aktivitäten nutzt, geht im Hintergrund beim Springer Verlag die Post ab. Anfang Kw49 berichtet mir ein Spionage-Raumschiff von außergewöhnlichen Aktivitäten im Tuning-Sonnensystem, was mir am 7. Dezember in einem offiziellen Schreiben bestätigt wird. Die AUTOTUNING wurde vom Axel Springer Verlag an den Delius Klasing Verlag verkauft. Die AUTOTUNING wandert geographisch gesehen von Mittelfranken nach Oberbayern.
AT 1/2007

Am 5. Januar 2007 erscheint "the last edition" der AUTOTUNING des AS Autoverlags Schwabach. Damit wird auch der Festvertrag beendet, der knapp 10 Jahre lang meine Existenz absicherte. Seit Ausgabe 09/1997 (AUTOTUNING und AUTO Test & Tuning zusammengefasst) veröffentlichten NAV und AS Springer exakt 608 meiner Fotostrecken inklusive Texte. Mit dem 7-seitigen Finale mit Daniels Scheibes Corrado verabschiede ich mich von der „alten“ AUTOTUNING - Quellenhinweis: Titelseiten: AMV Verlag, NAV Schwabach, ab 2001 Axel Springer Verlag Schwabach GmbH, Layout r2 Media GmbH

AT 2/2007
Die erste „neue“ AUTOTUNING unter den Fittichen des Delius Klasing Verlags erscheint. Die „Gmunder Abteilung“ (TUNING Magazin Verlas GmbH & Co. KG) hatte sich bei der internen Bewerbung gegen die „Karlsruher Abteilung“ (Vision 2 Page) durchgesetzt. Chefred wird der ex-Lehrling Sven Alisch, der die redaktionelle Leitung von 5 Tuning Magazinen übernimmt, Christian Schmidt, bisheriger Chefred der TUNING, tritt aus persönlichen Gründen in den Hintergrund. Die AUTOTUNING erscheint ab sofort nur noch 2-monatlich im Wechsel mit der TUNING -> 124 Seiten zum Preis von € 3,50. Im optischen Vergleich wirkt die neue Ausgabe ziemlich „schwarz“, was wahrscheinlich an der Einstellung der Druckmaschine liegt. (Beispiel für die ziemlich harten Kontraste siehe S 38/39). Ansonsten bleibt das bisherige Konzept unberührt au0er der Tatsache, dass von mir fotografierte Fahrzeuge weniger gefragt sind.
AT 1/2009

die AUTOTUNING schrumpft von 28cm Höhe auf 26,2 cm auf. Diese Papier-Sparende Maßnahme betrifft auch die anderen Tuning-Formate des Verlags. Der Nachteil: Die TUNING-Formate scheinen am Kiosk unterzutauchen. Die direkten Konkurrenten treten besser hervor. Die AUTOTUNING liegt wie Blei in den Regalen obwohl die Mischung stimmen sollte: 14 Leserautos, darunter 6 einheimische Marken, 2 Spanier, je ein Italiener und Franzose und der Rest aus Asien.

 AT 3/2009
Die letzte OPEL Tuning war bereits auf dem Markt, als die Kunde der Einstellung plus weiterer drei Tuning Magazine die Runde machte. BMW Tuning, AUDI Tuning und die AUTOTUNING lauten die weiteren Opfer. Der BMW E36 „3-2-1“ ist nach 11 1/2 Jahren mein allerletzter Artikel in der AT, wobei in den letzten beiden Jahren lediglich 9 Fotostrecken veröffentlicht wurden. Mit der AUTOTUNING 3/2009 fand eine fast 20 Jahre andauernde Ära ein abruptes Ende. Einen offiziellen Grund habe ich nie erfahren. So kann nur vermutet werden, dass neben dem Einbruch der Inserate auch die Leser immer mehr Abstand von der AUTOTUNING nahmen.  
 

michael kolb

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